20 Tipps für Hundehalter      Meine Tipps helfen bei jedem Training und bei der Haltung

Auf dieser Seite möchte ich jedem Hundehalter einen Denkanstoss bieten, bevor er sich einen Hund anschafft.

  • Einen Hund zu kaufen ist ein Schritt der gut zu überlegen sein sollte und nicht nur aus einer Laune heraus getroffen werden sollte.
  • Auch kann kein Welpe angeschafft werden um die Zeit zu vertreiben.
  • Auch gehört ein Hund oder Welpe nicht zu einem Geschenk wie Weihnachten.
  • Bei dem Kauf eines Hundes oder Welpen, wie auch der Zusage für einen Hund aus dem Tierheim muss überlegt werden, wohin geht der Hund bei Urlaub.
  • Kann der Hund mit in den Urlaub, wird der Hund in ein Tierheim gebracht um die Tage des Urlaubs dort zu verbringen, oder sind Bekannte bereit, auf den Hund aufzupassen währen des Urlaubs. 

Es erfordert die  Bereitschaft Zeit zu investieren, ihm dem Hunde ein guter Freund zu sein und ein Team zu bilden, und dass über einige Jahre, bis hin zu seinem Lebensende.

Auch wenn der Hund nicht dem entsprechen sollte, was Sie sich vorgestellt oder gewünscht haben, der Hund oder Welpe hat sich seine Bezugsperson nicht freiwillig ausgesucht. 

 

Leidenschaft und Emotionen gehören zu jedem Training.

Auch ein Mal über die Grenzen gehen und dem Hund oder Welpen, die Freude zeigen, die unter einem Training stattfinden können. 

 

Der Hund wird sich ein Leben lang dankbar erweisen.

Ein gutes Leben für den Hund und die Bildung von einem Team, wird ein Hund sehr schätzen.

Gute Pflege, jährliche Kontrolle beim Tierarzt sind selbstverständlich.

Auch muss der Hund die Integration in die Familie haben und sich stets als Rudelmitglied anerkannt fühlen.   

Sei meines Hundes bester Freund.

Dies ist nicht nur ein Satz, der einfach so ausgesprochen werden sollte, nein dieser Satz sollte eine Grundeinstellung für ein gutes Team sein. 

 

Auch der letzte Weg über die Regenbogenbrücke ist für den Hund und Mensch nicht einfach.

Ein Hund fühlt sich bei seiner Bezugsperson geborgen und geliebt.

Der letzte Weg rückt heran.

Bei diesem letzten Weg sollte der Hundeführer bedingungslos seinen Hund begleiten, auch wenn der Weg, einer der schwersten Wege sein wird.

 

Ich als Liebhaber von Hunden, bitte euch alle die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund oder Welpen anzuschaffen, einem neuen Familienmitglied ein zu Hause zu bieten, die unteren Absätze genau durch zu lesen. 

Bitte machen Sie sich Gedanken darüber, ob Sie bereit sind, einem Hund, Welpen oder einem Hund aus dem Tierheim, ein angemessenes Leben zu schenken. 

Im tiefsten Sinne 

Evelyne Rieder

 

 

 

20 Tipps um Hunde und Welpen zu verstehen und zu begleiten

Begrüssung und Rituale

1.  Sei mir nicht böse, wenn ich  dich freudig begrüsse.

 

Du bist für mich das wichtigste. Jede Stunde in der ich alleine bin, erwate ich sehnlichst deine Rückkehr und wann es dann soweit ist, vergesse ich alles andere, denn du bist jetzt da. Unsere Zeit zusammen ist begrenzt, auch haben wir nicht so viele Jahre, wie wir uns das wünschen, deshalb möchte ich sie am liebsten mit dir verbringen.

 

 

20 Tipps für Hundehalter helfen bei vielen Problemen

Zeit

2. Lass mir die Zeit, bis ich dich verstehen kann.

 

Wie sprechen nicht die gleiche Sprache. Ich kann mir zwar einige Worte merken, dies jedoch mehr oder weniger an der Tonlage. Ich muss zuerst verstehen was du von mir willst um eine gewisse Handlung auszuführen.

Mit kleinen vorwärts Schritten und im rechten Moment eine Belohnung, wird es schon klappen. 

Mach ich eine Übung richtig und du belohnst mich für das, und ich habe die richtige Verknüpfung dazu, so zeige ich dir das erwünschte Verhalten immer wieder.

Aber vergiss nicht, sobald die Belohnung zu spät kommt verknüpfe ich dein Lob vielleicht schon mit einer anderen Handlung, weil ich kann in kurzer Zeit schon etwas anderes im Kopf haben.

OK was ich sagen will, sei schnell damit ich dich verstehe.

Vertrauen

3. Schenk mir dein Vertrauen.

 

Mein Leben hängt von dir ab. Hast du Vertrauen in mich und ich kann mich voll und ganz dir anvertrauen sind wir ein Team. Ich bin bereit alles für dich zu machen, bist du es auch?

Auch meine ich damit, ich kann die Gefahr nicht so gut einschätzen wie du, deshalb musst du schauen, wenn zum Beispiel ein Auto oder Zug kommt und zur Gefahr für mich wird.

Auch mit Strom ist für mich kein Spass und kann ich nicht einschätzen. Ich kann ihn nicht riechen, sehen oder hören, nein ich fühle ihn nur. An dieser Stelle solltest du mich auch nicht einfach rein laufen lassen.

Bestrafung

4. Sei mir nicht lange böse. 

 

Ich kann es kaum ertragen, wenn du mir böse bist.

Noch schlimmer ist es wenn du mich in einen anderen Raum oder in den Keller wegsperrst. 

Ich weiss nicht sehr lange um was es sich gehandelt hat, und sollte dieser Vorgang im Frust geschehen sein, als du zum Beispiel nicht zu Hause warst, kann ich sogar keine Verbindung mehr herstellen und die Strafe ist für mich unfassbar.

Auch wenn ich in deiner Abwesenheit Unfug treibe ist Bestrafung keine Alternative, überlege dir was du mir für diese Zeit anbieten kannst.

Glaube mir, es geht uns beiden besser. 

Schutz und Wärme

5. Lass mich im Sauwetter nicht draussen.

 

Ich bin in vielen Augen ja nur ein Hund, aber auch ich kann krank werden.

Erkältungen und Infektionen sind auch für mich nicht einfach.

Auch wenn wie einmal vom Unwetter kalt erwischt werden, denk bitte daran, dass nicht nur du frierst, auch mein Fell ist nass.

Du bist  darauf bedacht trockene Kleidung anzuziehen, danach könntest du mich mit einem Tuch trocken reiben, ich werde es geniessen. 

Beachtung/ Integration

6. Rede mit mir!

 

Ich bin ein soziales Lebewesen.

Ich kann es nicht ertragen wenn ich neben dir her vegetieren muss und du mich nicht beachtest.

Ein nettes Wort hier oder dort.

Eine nette Geste oder auch einfach nur ein paar nette Worte und ich bin

zufrieden. 

Vergiss bitte nicht, wie weniger Aufmerksamkeit du mir schenkst, umso mehr werde ich sie herausfordern.

Denn auch negative Beachtung, ist für mich Aufmerksamkeit.

Angst

7. Lass mich bitte nicht alleine mit meinen Ängsten. 

 

Angst zu haben ist nicht ein schönes Gefühl.

Sei es vor Begegnungen, Gewitter oder auch Schüssen.

Auch Feuerwerke können unter Umständen Stress für mich bedeuten. 

An dieser Stelle ist das Vertrauen zu dir gefragt. Bist du bei mir und gibst mir die gewisse Ruhe in Stresssituationen, werde ich dir für immer dankbar sein.

Geduld/ Vertrauen ein guter Tipp

8. Ich werde nicht vergessen.

 

Ob du mir ein gutes Leben ermöglichst oder nicht, ich vergesse nie. 

Bitte schlage mich nicht.

Auch psychische Unterdrückung verkrafte ich sehr schlecht.

Ich werde aber auf jeden Fall immer bei dir sein und auch bleiben, egal wie du zu mir bist.

Vergiss dabei jedoch nicht was ich mit meinen Zähnen  anrichten könnte.

Ich werde es mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht machen, aber wenn du mir keine andere Wahl lässt, garantiere ich für nichts.

Bewegung und Zeit mit der Bezugsperson. Alle 20 Tipps sind unumgänglich

9. Gehe mit mir nach draussen.

 

Ich bin ein Wesen dass sehr gerne draussen ist.

Ich habe so die Möglichkeit meine Zeitung zu lesen und Eindrücke zu sammeln.

Vor allem kann ich so Zeit mit dir verbringen.

Ich lerne auch besser mit der Welt in Einklang zu treten.

Ich kann für mich unbekannte Sachen sehen und auch erforschen.  

Sozialisation, das braucht der Hund um mit der Umwelt, Artgenossen und Menschen klar zu kommen

10. Lass mich mit Artgenossen zusammen sein.

 

Wie schon erwähnt, ich bin ein sehr soziales Tier, deshalb lerne mir den Umgang mit anderen Hunden und anderen Tieren. 

Beim Spiel mit Artgenossen kann ich meine Körpersprache üben und ja, nichts bringt mich so müde wie das  heruntollen mit anderen Hunden.

Es macht mir einfach Spass.

Aber auch hier, vergiss nicht dass ich das schon als klein lernen sollte.

 

 

Beschäftigung/ Belohnung, sind wichtiger Tipps für Training und Auslastung

11. Belohne mich.

 

Belohne mich für richtig gutes Verhalten und Gehorsam. 

Das kann mit Worten geschehen oder auch manchmal mit etwas leckerem. 

Sei bitte Aufmerksam, manchmal zeige ich auch aus freien Stücken etwas ausserordentliches und wenn du diese Situation einfangen kannst und es auch sofort bestätigst, werde ich es immer wieder zeigen.

Schlisslich gefalle ich dir damit und was will ich mehr.

Ruhe und Entspannung, dieser Tipp ist für Hunde sehr wichtig

12. Rückzugsorte für mich.

 

Bitte akzeptiere dass auch ich mal meine Ruhe haben möchte.

Ab und dann gehe ich in mein Bett oder auf meine Decke und möchte nicht gestört werden.

Ich kann dir dann die Zähne zeigen oder mich wegdrehen.

Auch du brauchst deine Zeit für dich.

Ich weiss, ich habe auch manchmal kein Verständnis für dich, aber du bist doch ein Mensch und hast andere Regeln als ich. Einfach  gesagt, ich lerne von dir und du von mir.

 

Erfahrungen und Tipps der sich Hundehalter bei mir in der Hundeschule erwerben können

13. Lass mich deine Welt kennen lernen.

 

Ihr Menschen habt andere Interessen als ich, aber trotzdem lass mich auch in deine Welt schnuppern.

Geh mit mir an diese Stellen die für dich besonders wichtig oder schön sind.

Mir ist es sehr wichtig dich zu verstehen und auch deine Vorlieben kennen zu lernen.

Vergiss nicht, ich bin dein treuer Begleiter. 

 

Kognition, bei diesem Tipp handelt es sich um die geistige Forderung

14. Lerne mir neue Sachen.

 

Ich lerne sehr gerne und wenn dir jemand sagt das ich dumm bin, glaube es nicht.

Wie schon erwähnt brauche ich etwas Zeit um zu wissen was genau du willst. Gibst du mir diese Zeit, werde ich dir beweisen, dass ich auch verstehen kann. Übe nicht zu lange am Stück, ansonsten könnte ich sehr schnell überfordert sein.

Sollte ich die Übung nicht verstehen, beende das Training mit einer Übung die wirklich gut kann, nur so können wir das Training mit einer positiven Emotion beenden.

 

Spiel und Spass sind Tipps, bei dem ein Hund oder Welpen mit dem Hundehalter in Beziehung treten

15. Lass mich einfach Hund sein.

 

Auch ich habe meine Bedürfnisse.

Sei es herumtollen oder einfach beim laufen in der Gegend herum zu schnuppern.

Andere Hunde hinterlassen ihre Spuren und die zu erkunden kann so spannend sein.

Auch das laufen ohne immer zu gehorchen kann mich so angenehm entspannen.

Ich bin ein Hund und als dieser möchte ich auch gesehen werden.

Respektvoll und liebevoll. 

Zärtlichkeit und Beruhigung ein Tipp zu dem es auch spezielle Trainings gibt

16. Berühre mich.

 

Ich liebe Streicheleinheiten.

Nichts kann schöner sein als von seinem geliebten Menschen liebkost zu werden. 

Beachte aber, ich habe wie eine Landkarte am Körper.

Es gibt Stellen am Körper, an denen ich es besonders mag gestreichelt zu werden  und mit einem gewissen etwas, kann das wie eine Massage sein.

So gibt es auch Stellen die unangenehm sind.

Die meisten Menschen klatschen mir auf den Kopf, da gehen die Augen auf und zu wie wild.

Ich weiss, dass machen sie auch bei ihren Menschenkinder und die  haben die gleiche Reaktion wie ich.

Versucht es doch mal bei euch selber

Pflege und Gesundheit

17. Pflege und hegen.

 

Auch die Fellpflege kann den Effekt einer Massage haben.

Ich werde sie mit grosser Wahrscheinlichkeit geniessen.

Denke daran, ich kann die Verantwortung für meine Pflege nicht selber übernehmen.

Auch kann ich nicht für meine Gesundheit selber sorgen, deshalb ist ein regelmässiger Check beim Tierarzt unumgänglich.

Du hast mich gewollt, deshalb sei dir das bewusst.

 

Aggression und Angst, kann im Training reduziert werden

18. Sei auf der Hut.

 

Wie gesagt, ich liebe dich über alles und werde immer alles für dich machen, aber trotzdem vergiss nicht wer ich bin.

Auch ich habe manchmal so meine Probleme und ich kann nicht einfach darüber sprechen.

Nun ist es so,  weil du mich nicht verstehen kannst, muss ich meine Probleme oft selber lösen.

Manchmal greife ich somit zu Massnahmen die für dich und  für andere nicht korrekt sind. 

Den Preis hierfür bezahle ich mit meinem Leben.

Lass mich bitte auch nicht mit Kinder alleine.

Nicht immer bin ich schuld wenn etwas geschieht, weil auch Kinder können auch unberechenbar sein, nicht nur ich.

Aber egal wie, behalte mich immer im Auge.

Alt oder gebrechlich, hierfür sind meine Tipps, immer den Hunden bei zu stehen

19. Vernachlässige mich nicht wenn ich alt bin.

 

Ich wünsche mir von dir, dass du mich auch im hohen Alter noch liebst.

Klar ich war einmal jung und voller Elan, aber ich brauche dich immer noch.

Ich brauche deine Liebe und Zuwendung, ich bin doch immer noch der gleiche wie damals, einfach nur älter.

Vielleicht brauche ich dich sogar mehr den je.

Lass mich nicht im Stich, auch wenn du schon einen anderen Hund hast, er ist kein Ersatz für mich, sondern ein neuer Wegbegleiter.

Aber solange ich noch hier bin, bleib bitte auch bei mir.

Regenbogenbrücke, hier ist mein Tipps die Hunde in diesem Moment nicht alleine zu lassen

20. Begleite mich auf die letzte Reise.

 

Der Tag wird kommen und ich muss dich verlassen.

Bitte geh diesen Weg mit mir.

Lass mich nicht in dieser schweren Zeit alleine. 

Ich werde dich als letztes sehen und in den Gedanken an dich über die Regenbogenbrücke gehen.

Ich danke dir für alles was du für mich gemacht hast. 

Ich danke dir, dass ich an deiner Seite ein schönes Leben führen durfte.

Ich ruhe in Frieden.

Dein Hund

Hunde sind Freunde fürs Leben. Jeder Hunderasse, Hundeart oder Mischling haben es verdient

Von Evelyne Rieder

Name Rieder Evelyne

Eschtürliweg 8

2545 Selzach

Email: riederevelyne@gmail.com

Telephone: 079 8310461


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