Die klassische Konditionierung  beginnt ganz einfach mit einem natürlichen Reiz. 

Die Konditionierung beginnt über die Reaktion von zwei Reizen. 

Der Hund sieht oder riecht frisches Fleisch und der Speichel Speichel beginnt zu laufen. Das geschieht automatisch. 

Beginnt der Hundeführer nun damit, dass jedes mal wenn das Futter hingestellt wird, mit dem Klicker zu klicken, merkt sich der Hund, dass der Klicker das Zeichen, sprich Reiz für Futter ist und der Speichel wird beginnen zu laufen. 

Sobald der Klicker ein konditioniert ist, braucht es noch kein Futter um den Speichelfluss anzuregen. Sobald der Klicker ertönt, verbindet der Hund den Ton mit Futter. 

 

Dieses Verhalten kann auch bei einem Menschen getestet werden.

Wir nehmen einen Strohhalm und pusten unserem Gegenüber in das Auge. Der zweite Reiz wird sein, dass das Gegenüber das Auge schliesst, unwillkürlich.

Wird dies genau ein paar Mal gemacht, sieht das Gegenüber den Strohhalm und schliesst bereits das Auge.

Durch das Training der beiden Reize hat die klassische Konditionierung stattgefunden. 

Zu guter Letzt braucht es am Schluss nur noch den ersten Reiz um den zweiten Reiz automatisch auszulösen. 

 

Die operante Konditionierung

Die operante Konditionierung erfolgt immer durch

  • positiver Verstärkung
  • negativer Verstärkung
  • positive Bestrafung 
  • negative Bestrafung

 

Bei der positiver Verstärkung erfolgt auf gutes Verhalten immer eine angenehme Konsequenz.